Die Inseln des toskanischen Archipels

Beach and sun

Bei blauem Himmel und klarer Luft können Sie einige der Inseln des Archipels sehen, die teilweise nahe beieinander liegen, sich aber in Form, Geschichte und Artenvielfalt stark unterscheiden. Von Piombino oder San Vincenzo aus werden im Sommer Ausflüge zur Insel Elba, der größten und bekanntesten Insel, sowie nach Capraia und Pianosa angeboten. Von Porto Santo Stefano aus kann man das ganze Jahr über die Insel Giglio erreichen. Das Meer ist das Merkmal, das jede Insel mit der anderen verbindet, Sandstrände oder felsige Buchten, das tiefe Blau ist überall eine natürliche Schönheit, sowohl über als auch unter Wasser. Auf einigen von ihnen können Sie Wanderungen unternehmen, die unvergessliche Ausblicke bieten, während auf anderen die Geschichte der Insel selbst in den kleinen Dörfern, die sie bewohnen, weiterlebt. 

 

Entdeckung der schönsten Inseln

Die Insel Capraia

Wie erreicht man die Insel?

Ab San Vincenzo mit Acquavision nur im Sommer donnerstags und sonntags (fragen Sie direkt bei der Gesellschaft nach, ob die Fahrpläne und Tage auch sicher so richtig sind) oder ganzjährig ab dem Hafen von Livorno. 

 

Besuch der Insel Capraia 

Die Insel ist noch immer sehr naturbelassen, eine Oase der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen, sowohl auf dem Land als auch im Meer, wo sich alles das ganze Jahr über natürlich bewegt. Für Liebhaber von Wanderungen, Schnorcheln oder Tauchen bietet Capraia ein einzigartiges Schauspiel aus sattem Grün und Tiefblau. Es gibt nur einen Hafen, um den herum sich das kleine Fischerstädtchen entwickelt, und sich den Hügel hinauf zum historischen Zentrum mit Geschäften und Restaurants erstreckt. Der dem Hafen am nächsten gelegene Strand ist Cala di San Francesco, aber mit dem Taxiboot kann man auch hier die herrlichen Buchten der Insel erreichen: Cala del Ceppo, Grotta della Foca Monaca, Cala della Mortola, um nur einige zu nennen. Am ungewöhnlichsten ist sicherlich die Cala Rossa, wo die Klippen steil ins Blau abfallen und rot mit schwarzen Schattierungen gefärbt sind.

Für diejenigen, die das Inselinnere erkunden möchten, gibt es im Naturpark zahlreiche Wanderrouten, deren höchster Punkt der Monte Castello mit einer Höhe von 445 Metern über dem Meeresspiegel ist. Die Düfte der Insel sind typisch für die mediterrane Macchia: Heidekraut, Erdbeerbäume, Mastixbäume und Myrte begleiten Sie auf Ihrer Wanderung. Alle Wege sind ausgeschildert, denken Sie nur daran, Wasser, etwas zu essen und eine Kamera mitzubringen, um die spektakuläre Aussicht von oben festzuhalten! Wir empfehlen, den Zenobito-Turm im Süden der Insel zu besuchen. 

 

Die Insel Elba

Wie erreicht man die Insel?

Von Piombino aus fahren das ganze Jahr über Fähren und Tragflügelboote nach Portoferraio oder Porto Azzurro. Tickets sind online oder direkt am Hafen erhältlich, wo es ausreichend gebührenpflichtige Parkplätze gibt. Nur im Sommer werden von Acquavision Tagesausflüge ab San Vincenzo organisiert (erkundigen Sie sich direkt beim Unternehmen, ob die Zeiten und Tage immer so sind wie hier angegeben): jeden Montag komplette Tour (Porto Azzurro, Marciana Marina, Portoferraio), am Mittwoch Porto Azzurro und am Freitag Portoferraio und Marciana Marina. 

 

Besuch der Insel Elba 

Die Insel ist voller Orte, Dörfer und Strände, die es zu besichtigen gilt, und bietet viel Grün für Trekking-Fans! Zu den bekanntesten Dörfern gehören Capoliveri, hoch oben auf dem Hügel, wo in den engen Gassen des historischen Zentrums mit seiner typisch mittelalterlichen Anlage, den Geschäften und typischen Restaurants die Zeit wie stehen geblieben scheint; 

Rio Marina, gehört zum Küstenabschnitt bis Cavo wo schon zu Zeiten der Etrusker Eisen abgebaut wurde, von diesem Rohstoff kommt auch der Name, „die glänzende Küste“, da ihr die Eisenfeilspähne einen ganz besonderen glanz verleihen. 

Eines der beliebtesten Ziele ist Porto Azzurro mit seiner charakteristischen Altstadt, die im Sommer zur Bühne für Kunsthandwerksmärkte und kulturelle Veranstaltungen wird, und der Strandpromenade voller Geschäfte und Restaurants, wo sich das Nachtleben trifft. Auf der ganzen Insel gibt es zahlreiche historische Stätten zu besichtigen: die Bastioni Medicei, die Englische Festung und der Martello-Turm in Portoferraio, die Festung Marciana mit dem Appiani-Turm, das Schloss Volterraio und Forte San Giacomo in Porto Azzurro. Sehenswert sind die Ausgrabungen der Villa Romana delle Grotte aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. und der Villa Romana della Linguella. Für diejenigen, die auf der Insel ins Meer gehen wollen, gibt es Sand-, Kiesel- und Felsstrände für jeden Geschmack! Zu den bekanntesten gehören Fetovaia, Pomonte, Cavoli und Biodola. Für Radfahrer sind die beiden Ringe der Insel, der westliche und der mittlere, berühmt, um die Schönheiten der Natur auf zwei Rädern zu entdecken. Es gibt auch viele Wander- und Mountainbike-Routen, um die wilde Insel zu erkunden, in Kontakt mit der Natur zu kommen und die atemberaubende Aussicht auf das kristallklare Meer zu genießen. 

Vor der Abreise sollte man unbedingt die typische Schiaccia briaca, eine Art Kuchen, probieren und dazu den lokalen Aleatico-Wein trinken. 

 

Die Giglio Insel

Wie erreicht man die Insel?

Ab San Vincenzo nur im Sommer, immer mittwochs mit Acquavision (erkundigen Sie sich am besten nochmal direkt bei der Gesellschaft, ob die Fahrpläne und Tage die hier angegebenen sind stimmen) oder ganzjährig ab Porto Santo Stefano. 

 

Besuch der Insel Giglio 

Nicht nur das Meer, sondern auch Trekking, Geschichte, Tradition und Natur. Auf der Insel gibt es zahlreiche Wanderwege mit farbenfrohen Ausblicken auf Grün und Blau und steile Klippen. Sie sind alle mit didaktischen Tafeln entlang des Weges ausgeschildert, von den anspruchsvollsten bis zu den weniger anspruchsvollen für alle Erfahrungsstufen. Bringen Sie neben bequemen Schuhen auch Wasser und vielleicht etwas für ein einfaches Picknick in der Wildnis mit. Denken Sie daran, dass es in einigen Teilen der Insel kein Handysignal gibt. Empfehlenswert sind Wanderungen im Herbst und im Frühjahr, wenn das Wetter noch mild und der Himmel blau ist, so dass man die Landschaft genießen kann ohne, dass es zu heiß wird. Für diejenigen, die die Insel entdecken wollen, sind Giglio Porto, Giglio Castello und Giglio Campese die drei historischen Zentren, die man besuchen sollte, mit Handwerksläden und typischen Fischrestaurants. 

Alle Fähren erreichen Giglio Porto mit seinen bunten Häusern und dem Torre del Saraceno, aus dem 16. Jahrhundert, die Sie auf der Insel willkommen heißen. Hier können Sie Motorroller und Fahrräder mieten, um die Insel zu erkunden, oder Taxis und Busse benutzen, um sich fortzubewegen. 

Das Giglio Castello ist ein kleines mittelalterliches Dorf, mit seinen engen Gassen, Bögen, Balzuoli und einer Piazza auf der die Festung, „Rocca Aldobrandesca“ steht. Die Festung die auf 405m über dem Meeresspiegel steht, bewachte damals noch die Insel vor möglichen Angriffen, bis heute ist sie gut erhalten und kann besichtigt werden.

Giglio Campese ist der jüngste der drei Orte, der aufgrund des schönen und großen Strandes viele Touristische Attraktionen bietet. Der Mediceische Turm aus dem 18. Jahrhundert an der Seite des Golfs kontrolliert den hohen und imposanten Strand. Dank ihrer Lage ist diese Bucht auch ein hervorragendes Übungsgelände für Surfer und Segler. Für die Liebhaber des blauen Meeres gibt es auf der Insel viele Orte, an denen man ein Bad nehmen kann: der bekannteste ist der Strand von Caldane, aber auch der Strand von Cannelle und der Strand von Arenella sind einen Besuch wert. Um die Insel direkt vom Meer aus zu erkunden, und die schöne Küste zu bewundern gibt es Taxiboote die einen vom Bucht zu Bucht bringen.

 

DIe Pianosa Insel

Wie erreicht man die Insel?

Nur im Sommer mit Acquavision ab Piombino montags, freitags, samstags und sonntags (erkundigen Sie sich am besten nochmal direkt bei der Gesellschaft, ob die Fahrpläne und Tage die hier angegebenen sind so stimmen). 

 

Besuch  der Insel Pianosa 

Die erste Besonderheit der Insel ist ihr Name, der sich von ihrem flachen Land ableitet. Es handelt sich um ein ehemaliges Hochsicherheitsgefängnis (das 2011 endgültig geschlossen wurde). Um die Insel zu besichtigen müssen spezielle Ausflüge mit einem autorisierten Führer gebucht werden. Die Cala Giovanna ist der einzige Ort an dem Baden und Schnorcheln erlaubt ist, aber es lohnt sich! Die einzigartigen Farben dieses Paradieses werden Sie in ihren Bann ziehen. Bringen Sie also Ihre Taucherbrille und Flossen mit, um die Artenvielfalt in diesen Gewässern zu entdecken. Viele Arten wie Salmler, Zahnbrassen, Langusten und Zackenbarsche haben diesen geschützten Lebensraum gewählt, um dort zu leben oder sich fortzupflanzen, wie die Seespinne. Mir viel Glück kann man auf dem Weg zur Insel Delfine und Caretta-Schildkröten im Wasser entdecken. Die Insel ist hauptsächlich felsig mit kleinen Abschnitten von weißem Sandstrand, wodurch das Blau des Meeres noch mehr hervorsticht. Die Düfte sind immer die der mediterranen Macchia (Wacholder, Rosmarin, Lentiske), zu denen sich der “Spazzaforno” gesellt, ein seltener Strauch, der auf felsigen Böden wie diesem wächst. Da es sich um ein geschütztes und wenig besuchtes Gebiet handelt, gibt es viele Seevögel, die es zur Fortpflanzung bevölkern, die bekanntesten sind der Wanderfalke und die seltene korsische Möwe. Vergessen Sie auch hier nicht Ihre Kamera für Ihre Erinnerungen! 

 

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